Regeländerungen ab der Saison 2007/2008

Leider wurden die Durchführungsbestimmungen im Jugendbereich ab dem 1.7.2007 wieder geändert.

F-und G Jugend jetzt Abstand der Mauer 5m

Abstoß der F-und G Jugend auf der Strafraumlinie. Alle anderen 5,5m auf der gedachten Torlinie.

 

Hier die wichtigsten:

Zu Regel 5 - Der Schiedsrichter

Der Schiedsrichterpfiff ist künftig auch zwingend erforderlich zur Wiederaufnahme des Spiels bei:

-    Freistößen, wenn die Mauer auf die vorgeschriebene Distanz beordert wird.

Zur Wiederaufnahme nach einer Spielunterbrechung wegen:

-    einer Gelben oder Roten Karte aufgrund einer Unsportlichkeit

-    einer Verletzung

-    einer Auswechslung

Bei einem Freistoß ohne Herstellung des Mauerabstandes ist ein Pfiff weiterhin nicht erforderlich.

Vorteilsbestimmung:

Bei der Beurteilung, ob die Vorteilbestimmung angewandt oder das Spiel unterbrochen wird, ist der Entscheid zur Ahndung des ursprünglichen Vergehens innerhalb der nächsten paar Sekunden zu treffen.

Hinweis:

Die exakte Zeitvorgabe von 2 bis 3 Sekunden ist entfallen. In der Praxis wird es aber weiterhin bei ungefähr dieser Zeitspanne bleiben.

Zu Regel 6 - Die Schiedsrichterassistenten

Zeigt ein Schiedsrichterassistent ein Foulspiel an, so bewegt er die Fahne leicht hin und her.

Zu Regel 12 - Verbotenes Spiel und unsportliches Verhalten

Zeigt der Schiedsrichterassistent eine Tätlichkeit an und wird das Zeichen erst gesehen, wenn das Spiel schon wieder fortgesetzt ist, kann der Schiedsrichter immer noch eine persönliche Strafe aussprechen, aber den Verstoß nicht mehr mit einem Freistoß oder Strafstoß ahnden.

Hinweis:

Nach unseren bisherigen Auslegungen war auch keine persönliche Strafe mehr möglich.
Für die Assistenten bedeutet das, dass die Fahne nach Erkennen eines feldverweiswürdigen Vergehens so lange oben bleibt, bis der Schiedsrichter darauf reagiert.

Eingestellt am Freitag, den 11.08.2007


Änderung der Durchführungsbestimmungen im Bereich der Passkontrolle ab dem 20.08.2006 welche der VSA mit dem Präsidium beschlossen hat.

Damit wird in allen Klassen die sog. Gesichtskontrolle durch die Schiedsrichter durchgeführt, so wie es in anderen Landesverbänden bereits üblich ist.

1. Kontrolle der Spielerpässe

Aufgrund wiederholter Vorkommnisse hat das Präsidium des HFV nachfolgende Ergänzung zu den Durchführungsbestimmungen für die Spielserie 2006/2007 für die Kontrolle der Spielerpässe vor dem Spiel beschlossen:

- Die Spielerpasskontrolle ist durch den Schiedsrichter vor dem Spiel in Gegenwart aller auf dem Spielbericht aufgeführten Spieler durchzuführen, so dass eine Kontrolle der Spielberechtigung anhand der Passbilder möglich ist.

- Sollten Zweifel bestehen, ob für Spieler ein gültiger Spielerpass vorliegt, so haben sich die Betroffenen zusätzlich zum Spielerpass durch ein Personaldokument mit Lichtbild auszuweisen.

- Sämtliche Vorkommnisse oder Auffälligkeiten bei dieser Kontrolle sind durch die Schiedsrichter im Spielbericht zu vermerken.

- Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Einsatz von Spielern weiterhin die alleinige Entscheidung des jeweiligen Vereins ist. Zweifel an der Gültigkeit bzw. Nichtvorlage eines Spielerpasses führen nicht automatisch zum Ausschluss eines Spielers vom Spiel. Das Risiko eines evtl. Einsatzes eines nicht spielberechtigten Spielers in Bezug auf die möglichen spieltechnischen Konsequenzen trägt dabei allein der einsetzende Verein. 

Eingestellt am Freitag, den 11.08.2006


Die Regeländerungen für die Saison 2006 / 2007 (Anlage)

Regel 4    Ausrüstung der Spieler

Grundausrüstung

erhält im einleitenden Satz den ergänzten Wortlaut:

  • Die zwingend vorgeschriebene Grundausrüstung eines Spielers besteht aus den folgenden zwingend vorgeschriebenen einzelnen Gegenständen:

Begründung:

Der Zusatz .....aus den folgenden zwingend vorgeschriebenen einzelnen Gegenständen" stellt sicher, dass die Grundausrüstung aus einzelnen Kleidungsstücken bestehen muss und deshalb das Hemd und die Hose eines Spielers auf keinen Fall verbunden sein dürfen.

Regel 10    Wie ein Tor erzielt wird

Wettbewerbsbestimmungen

erhält im einleitenden Satz den ergänzten Wortlaut:

  • Wettbewerbsbestimmungen können für unentschieden ausgegangene Spiele oder Hin- und Rückspiele nur folgende vom International F. A. Board genehmigte Vorgehensweisen zur Ermittlung eines Siegers festlegen:

 

Regel 12    Verbotenes Spiel und unsportliches Betragen

wird unter verwarnungswürdige Vergehen

durch folgenden Wortlaut ergänzt:

Ein Auswechselspieler oder ausgewechselter Spieler muss mittels Gelber Karte verwarnt werden, wenn er eines der folgenden drei Vergehen begeht:

    1. sich unsportlich verhält, 
    2. durch Worte oder Handlungen seine Ablehnung zu erkennen gibt, 
    3. die Wiederaufnahme des Spieles verzögert,

    wird unter feldverweiswürdige Vergehen

durch folgenden Text ergänzt:

Ein Spieler, Auswechselspieler oder ausgewechselter Spieler muss mittels Roter Karte des Feldes verwiesen werden, wenn er eines der folgenden sieben Vergehen begeht:

Der letzte Satz erhält nachfolgenden Text:

Ein Spieler, Auswechselspieler oder ausgewechselter Spieler, der durch Zeigen der Roten Karte des Feldes verwiesen wurde, muss die Umgebung des Spielfelds und die technische Zone verlassen.

  • erhält eine neue Anweisung des DFB

Der Schiedsrichter muss einen Spieler verwarnen, der die Wiederaufnahme des Spiels verzögert, indem er z. B.

  • einen Freistoß absichtlich an der falschen Stelle ausführt, um damit den Schiedsrichter zu zwingen, die Ausführung wiederholen zu lassen, 
  • einen Einwurf vorbereitet, dann aber plötzlich den Ball einem Mitspieler überlässt, 
  • nach einer Spielunterbrechung durch den Schiedsrichter den Ball wegspielt oder ihn mit den Händen wegträgt, 
  • die Ausführung eines Einwurfs oder eines Freistoßes übermäßig verzögert, 
  • bei seiner Auswechslung das Spielfeld absichtlich langsam verlässt, 
  • eine Konfrontation provoziert, indem er den Ball absichtlich in die Hand nimmt, nachdem der Schiedsrichter das Spiel unterbrochen hat.

 

Regel 14    Strafstoß

Strafbestimmungen

erhält zur Anpassung an die anderen Regelübertretungen unter

  • Der ausführende Spieler verstößt gegen die Regeln" folgenden Zusatz:

    Wenn der Ball nicht ins Tor geht, unterbricht der Schiedsrichter das Spiel und setzt es mit einem indirekten Freistoß zugunsten der verteidigenden Mannschaft an der Stelle fort, wo sich der Verstoß ereignet hat.

Die Überschrift des dritten Punktes wird neu formuliert:

Ein Mitspieler des Schützen verstößt gegen die Regeln"

  • und erhält folgenden neuen zusätzlichen Text, wodurch der bisherige vierte Unterpunkt entfällt:

    Wenn der Ball nicht ins Tor geht, unterbricht der Schiedsrichter das Spiel und setzt es mit einem indirekten Freistoß zugunsten der verteidigenden Mannschaft an der Stelle fort, wo sich der Verstoß ereignet hat.

Die Überschrift des vierten Punktes wird als Anpassung an die anderen Regelübertretungen neu formuliert:

.Ein Mitspieler des Torwarts verstößt gegen die Regeln"

 

Regel 17    Eckstoß

Ausführung 

Der dritte Punkt erhält den folgenden neuen Text:

  • Die Gegenspieler dürfen nicht näher als 9,15 m an den Viertelkreis herankommen, bevor der Ball im Spiel ist.


Die Regeländerungen für die Saison 2005 / 2006 (Anlage)

Folgende Regeländerungen treten am 01. Juli 2005 in Kraft:

 

Regel 3 -Zahl der Spieler

Der Absatz "Andere Spiele"

erhält den Wortlaut:

In Spielen von A-Nationalmannschaften sind bis zu sechs Auswechslungen zulässig. 

In anderen Spielen sind mehr Auswechslungen gestattet, sofern:

-    die beteiligten Mannschaften eine Einigung über die maximale Anzahl erzielen und
-    und der Schiedsrichter vor Spielbeginn informiert wird.

Wird der Schiedsrichter vor Beginn des Spieles nicht informiert oder wurde keine Einigung erzielt, sind nur sechs Auswechslungen erlaubt.

Strafbestimmungen

Der erste Absatz erhält den neuen Wortlaut:

Wenn ein Auswechselspieler das Spielfeld ohne Genehmigung des Schiedsrichters betritt,

  • wird das Spiel unterbrochen

  • wird der Auswechselspieler durch Zeigen der gelben Karte verwarnt und aufgefordert, das Spielfeld zu verlassen.

  • wird das Spiel mittels indirektem Freistoß an jener Stelle fortgesetzt, an der sich der Ball zum Zeitpunkt der Unterbrechung befunden hatte.

Hinweis: Bisher wurde das Spiel mit Schiedsrichter-Ball fortgesetzt, künftig mit indirektem Freistoß. Bei zusätzlichem Vergehen gegen die Regel 12 bleibt es beim indirektem Freistoß; d.h.- läuft ein Auswechselspieler unerlaubt auf das Spielfeld und schlägt einen Gegenspieler, so gibt es neben der roten Karte einen indirekten Freistoß und nicht wie bisher einen Schiedsrichterball.


Regel 5 - Der Schiedsrichter

Im Absatz "Entscheidungen des Schiedsrichters"

wurde der letzte Satz neu formuliert:

Seine Entscheidungen über Tatsachen, die mit dem Spiel zusammenhängen, sind endgültig. Er darf eine Entscheidung nur ändern, wenn er festgestellt hat, dass sie falsch war, oder falls er es für nötig hält, auch auf einen Hinweis des Schiedsrichter-Assistenten.
Voraussetzung hierfür ist, dass er das Spiel weder fortgesetzt noch abgepfiffen hat.

Hinweis: Entscheidungen des Schiedsrichters können nicht mehr geändert werden, wenn das Spiel bereits fortgesetzt wurde oder das Spiel mit dem Schlusspfiff beendet wurde. Das heißt, dass der Schiedsrichter nach dem Schlusspfiff kein Fahnenzeichen seiner Assistenten mehr beachten darf.


Regel 11 - Abseits

Erhält neu zwei Entscheidungen des International Football Association Board

1. Bei der Abseitsstellung, definiert als "wenn er der gegnerischen Torlinie näher ist als der Ball und der vorletzte Abwehrspieler", sind der Kopf, der Rumpf oder die Füße des Spielers, nicht aber dessen Arme maßgebend.

2. Ein Spieler greift ins Spiel ein:

  • wenn er den Ball, der zuletzt von einem Mannschaftskollegen berührt oder gespielt wurde, selber spielt oder berührt;

  • wenn er einen Gegenspieler daran hindert, den Ball zu spielen oder spielen zu können, indem er eindeutig die Sicht des Gegners versperrt oder Bewegungen oder Gesten macht, die den Gegner nach Ansicht des Schiedsrichters behindern, täuschen oder ablenken;.

  • wenn er einen Vorteil aus einer Abseitsstellung erlangt, indem er den Ball spielt, der vom Pfosten oder der Querlatte oder einem gegnerischen Spieler zu ihm prallt.

Hinweis: Der International Football Association Board spricht in seinen neuen Entscheidungen nur noch dann von Abseits, wenn ein Spieler ins Spiel "eingreift". An der derzeit gängigen Auslegung wird sich aber nichts ändern 


Regel 12 - Verbotenes Spiel und unsportliches Betragen

Entscheidung des International Football Association Board Nr.4 lautet neu

Ein Tackling, welches die Gesundheit eines Gegners gefährdet, ist als grobes Foul zu ahnden.

Hinweis: Mit der Entscheidung Nr. 4 wurde der Regeltext der bereits gängigen Praxis angepasst. Jegliches Tackling, egal, ob von vorn, der Seite oder wie bisher von hinten, welches den Gegner verletzt oder hätte verletzen können, muss als grobes Foulspiel gewertet und folglich mit der roten Karte geahndet werden.

Entscheidung des International Football Association Board Nr.7 erhält einen neuen zweiten Absatz

Disziplinarmaßnahmen

Die rote oder die gelbe Karte können nur einem Spieler, einem Ersatz- oder ausgewechselten Spieler gezeigt werden.

Disziplinarstrafen darf der Schiedsrichter vom Betreten des Spielfeldes bis zum Verlassen des Feldes nach dem Schlusspfiff aussprechen.

Hinweis: Nur Spielern, Ersatzspielern und bereits ausgetauschten Spielern kann eine gelbe oder rote Karte gezeigt werden. Der Schiedsrichter hat nun die Macht, von dem Augenblick bis zum Verlassen des Spielfeldes Disziplinarstrafen mittels gelber oder roter Karte auszusprechen. bisher endete diese Befugnis mit dem Schlusspfiff. Künftig können auch noch Vergehen geahndet werden, solange sich der Schiedsrichter auf dem Spielfeld befindet.


Regel 14 - Der Strafstoß

Strafbestimmungen

Unter der Überschrift "Der ausführende Spieler verstößt gegen die Regeln" wird der letzte Punkt neu formuliert:

  • Der Schiedsrichter soll die Ausführung zulassen.

  • Wenn der Ball ins Tor geht, wird der Strafstoß wiederholt.

  • Wenn der Ball nicht ins Tor geht, unterbricht der Schiedsrichter das Spiel und setzt es mit einem indirekten Freistoß zugunsten der verteidigenden Mannschaft fort.

Unter der Überschrift "Ein Mitspieler des Schützen betritt den Strafraum, läuft vor die Strafstoßmarke oder nähert sich dem Ball auf weniger als 9,15 m" wird der letzte Punkt neu formuliert:

  • Der Schiedsrichter soll die Ausführung zulassen.

  • Wenn der Ball ins Tor geht, wird der Strafstoß wiederholt.

  • Wenn d er Ball nicht ins Tor geht, wird der Strafstoß nicht wiederholt.

  • Wenn der Ball nicht ins Tor geht, unterbricht der Schiedsrichter das Spiel und setzt es mit einem indirekten Freistoß zugunsten der verteidigenden Mannschaft fort.

Hinweis: Begeht der ausführende Spieler einen Regelverstoß (deutliches Stoppen des Anlaufes), so ist der Strafstoß zu wiederholen, wenn ein Tor erzielt wurde. Wird kein Tor erzielt, so muss der Schiedsrichter das Spiel unterbrechen und mit einem indirekten Freistoß für die verteidigende Mannschaft fortsetzen Wenn ein Mitspieler des Schützen vorzeitig in den Strafraum eindringt, so ist bei einer Torerzielung der Strafstoß zu wiederholen. Wird kein Tor erzielt, so muss der Schiedsrichter das Spiel unterbrechen und mit einem indirekten Freistoß, wo der Mitspieler vorzeitig in den Strafraum eindrang, für die verteidigende Mannschaft fortsetzen. Künftig gibt es in diesen Fällen keinen Eckstoß mehr, wenn der Torhüter den Ball neben das Tor abwehrt.


Regel 15 - Einwurf

Unter Ausführung

wird ein neuer Absatz als vorletzter eingefügt:

Alle Gegenspieler müssen einen Mindestabstand von zwei Metern zum einwerfenden Spieler einhalten.

Hinweis: Der Abstand der gegnerischen Spieler beim Einwurf wurde nun exakt festgelegt. Sicher eine positive Regeländerung. Bei Vergehen gegen die Einhaltung des Mindestabstandes verhalten sich die Schiedsrichter analog der Freistoßausführung.


Außerdem treten mit Beginn der neuen Saison einige geänderte Auslegungen in Kraft.

  • Spielen ohne Schuhe ist nach wie vor nicht erlaubt und wird mit einem indirekten Freistoß bestraft. Auf die gelbe Karte wird verzichtet.

  • Will ein Schiedsrichter Zeit nach spielen lassen, so kann durch besondere Vorkommnisse diese Zeit noch verlängert werden ( nicht verkürzt ).

  • Betritt ein Auswechselspieler unerlaubt das Spielfeld und erreicht durch das Wegspielen des Balles, dass ein Tor verhindert wird, so wird der Spieler lediglich verwarnt. Das Spiel ist mit einem indirektem Freistoß fortzusetzen.

  • Bei der Ausführung eines Eckstoßes ist es ausreichend, wenn der Ball auf den Linien des Viertelkreises liegt. Er muss nicht mehr innerhalb des Viertelkreises liegen.

  • Reduziert sich eine Mannschaft während des "Elfmeterschießens" (Schüsse von der Strafstoßmarke), so wird die Zahl der Spieler der gegnerischen Mannschaft nicht mehr angepasst. Eine Anpassung erfolgt nur noch bis zum Beginn des "Elfmeterschießens".

Sven Callies (VSA Lehrwart)



Verbindliche Anweisungen für die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter im Hamburger-Fußball-Verband e.V.

Anlagenverweis Ein Anlagenverweis (entweder hinter die Barriere oder ganz von der Anlage) sollte über den Mannschaftsführer ausgesprochen werden. Der Name der betreffenden Person ist im Spielbericht zu vermerken.
Auflaufen Ab Landesliga wird aufgelaufen.
Aufwärmen Das Aufwärmen der Ersatzspieler darf nur hinter dem eigenen Tor erfolgen, sofern die Gegebenheiten dieses zulassen.
Auswechselbestimmungen Siehe separate Auflistung. Für Freundschaftsspiele gilt eine beliebig häufige Einwechselmöglichkeit (auch mit Wiedereinsatz), sofern sich die Mannschaften hierauf verständigen und den SR vorher informieren.
Behandlung verletzter Spieler (gilt nur für den Liga-Bereich) Im Liga-Bereich soll eine Behandlung grundsätzlich nicht auf dem Feld erfolgen. Sofern die Situation eine Behandlung auf dem Feld erfordert, muss der Spieler - außer dem TW - danach das Feld verlassen und darf erst nach Spielfortsetzung mit Zustimmung des SR wieder eintreten. Ausnahme: Werden TW und Feldspieler gleichzeitig verletzt, dürfen beide Spieler ohne Verlassen des Feldes behandelt werden.
Bespielbarkeit des Platzes Über die Bespielbarkeit eines Platzes hinsichtlich etwaiger Gesundheitsgefährdung der Spieler entscheidet allein der SR. Besteht Gefahr, dass die Sportplatzdecke durch ein Bespielen Schaden erleidet, so entscheiden über die Bespielbarkeit bei staatlichen Platzen das Bezirksamt / Gemeindeverwaltung (Platzwart) und bei vereinseigenen Platzen die neutralen Platzobleute. Etwaige zur Verfügung stehende bespielbare Platze müssen bei Unbespielbarkeit des angesetzten Platzes für die Austragung von Pflichtspielen herangezogen werden. Bei einer Beeinträchtigung des Spielbetriebes aufgrund der Platzverhältnisse ist den nachstehend aufgeführten Spielen Vorrang einzuräumen.

-> Regionalliga Nord Herren
-> Bundesliga Frauen
-> 2. Bundesliga Frauen
-> Bundesliga A-Junioren
-> Regionalliga Nord Frauen
-> 0berliga Nord Herren

-> Regionalliga Nord A-Junioren
-> Regionalliga Nord B-Junioren
-> Regionalliga Nord C-Junioren
-> Verbandsliga Herren/Frauen
-> LK - Herren / Liga (Landesliga bis Kreisklasse)
-> Frauenmannschaften (Landesliga bis Bezirksliga)
-> A-Junioren-Verbandsliga
-> A-Junioren-Landesliga
-> B-Junioren-Leistungsklasse
-> B-Junioren-Sonderklasse
-> C-Junioren-Leistungsklasse

Coaching-Zone Anweisungen des Trainers und / oder anderer Offizieller in sportlicher Art sind von der Seitenlinie im Bereich der eigenen Bank - nicht jedoch von der Torlinie und / oder der gegenüberliegenden Seite - auch außerhalb der Coaching - Zone geduldet. 
Frauen-Sonderbestimmungen Eine sogenannte Schutzhand zum Schutz der Brust ist zu1ässig.
Hallenregeln Siehe separate Auflistung.
Karten (gelbe und rote) Ab C-Junioren werden Gelbe und Rote Karten eingesetzt. In den Spielen bis zur D-Junioren werden Verwarnungen bzw. Feldverweise nur mündlich ausgesprochen. Im Juniorenbereich gibt es die 5- Minuten-Zeitstrafe und keine Gelb/Rote Karte.
Kleinfeld-Sonderbestimmungen Kurze Ecke bei F- und G-Junioren 
Abstoßvariante bei E-/F- und G-Junioren: Von der Strafraumlinie zum Torwart zurück, der dann den Ball auch aus der Hand in das Feld abschlagen darf (jetzt muss der Ball den Strafraum verlassen) 
Keine "Rückpassregel"  bei E- / F- und G-Junioren
D bis G-Junioren ohne Abseits
Spieleranzahl 6 + 1 TW, max. 3 AWS (min. 4 + 1 TW)
Ansonsten wird nach den "normalen" Regeln gespielt. 
Passprüfungen Die Pässe sind dem SR vor Spielbeginn unaufgefordert vorzulegen. Die Ausschüsse bitten die SR, die Pässe auf Vollständigkeit, eingeklebtes Passbild, Vereinsstempel und Unterschrift zu prüfen. Beanstandungen sind zu vermerken, der betreffende Spieler darf dennoch am Spiel teilnehmen.
Im Juniorenbereich soll diese Kontrolle zusammen mit beiden Betreuern erfolgen, wobei der Pass erst ab der D-Junioren unterschrieben sein muss. Bei fehlendem Pass im Juniorenbereich und / oder
Zweifeln des SR oder des Betreuers muss der Spieler seinen Namen und Geburtsdatum eigenhändig auf der Rückseite des Spielberichtes eintragen.
Platzaufbau Der Platz ist immer zu kreiden. Bei ungekreideten Platzen sind insgesamt 14 Hilfsfahnen auf der Linie  außer an der Mittellinie- aufzustellen. Sogenannte "Hütchen" sollten nur dann als Fahnenersatz akzeptiert werden, wenn keine andere Möglichkeit der Kennzeichnung besteht. Tornetze sind anzubringen. Vorhandene Trainerbänke sollten nach Möglichkeit auf einer Seite stehen, jedoch nicht hinter der Torlinie. Sie können auch auf den gegenüberliegenden Seiten stehen. Da einer Verankerung von beweglichen Toren nicht immer gegeben ist (bei Kleinfeldspielen), ist sicherzustellen, dass eine Verletzungsgefahr durch Umkippen des Tores ausgeschlossen ist (Ermessen des SR)
Sollte trotz Hinweis durch den SR kein ordnungsgemäßer Platzaufbau vorliegen, darf das Spiel bei Bespielbarkeit des Platzes nicht ausfallen. In diesem Fall ist ein Vermerk im Spielbericht notwendig.
Radlerhosen Keine Beanstandungen durch den SR auch bei von den Hosen abweichenden Farben.
Rückennummern Sofern Mannschaften ihre Trikots nicht personenbezogen nummeriert haben, müssen die Spieler bei Spielbeginn die Nr. 1-11 tragen. Bei Verstoß ist lediglich ein Vermerk im Spielbericht erforderlich.
Rückennummern müssen bei allen Liga - Junioren - VL, -LL,-LK und -SK-Spielen getragen werden. Die Rückennummern müssen mit den Eintragungen im Spielbericht übereinstimmen.
Sofern eine Mannschaft mit Pflicht zum Tragen von Rückennummern ohne diese spielt, ist ebenfalls ein Vermerk erforderlich. Das Spiel muss in jedem Falle stattfinden.
Schienbeinschützer / Kontrolle Keine Kontrolle vorgeschrieben.
Schuhkontrolle Keine Kontrolle vorgeschrieben 
Spesen

Siehe separate Auflistung für Punktspiele.
Spesen für Freundschafts- bzw. Pokalspiele zzgl. Fahrgeld lt. HVV-Tarif:

-> Gastgeber Oberliga (unabhängig vom Gegner):SR 31,-- EUR / SRA 20,50 EUR 

-> Gastgeber A-Junioren-Bundesliga:SR 25 --EUR / SRA 15 --EUR 

-> Gastgeber A-Junioren-Regionalliga:SR 13,-- EUR / SRA 11,50 EUR 

-> Gastgeber Frauen-Bundesliga: SR 25,-- EUR / SRA 15,-- EUR ,

-> Gastgeber Frauen-Regionalliga:SR 13,-- EUR / SRA 11,50 EUR  

Spielabbruch Ein Spielabbruch ist die letzte Maßnahme, die ein SR anwenden sollte, Eine pauschale Vorschrift kann nicht gegeben werden, Bei leichten Angriffen auf den SR, wodurch die Autorität nicht in Mitleidenschaft gezogen wird, sollte das Spiel fortgesetzt werden, Ein Abbruch sollte nur erfolgen, wenn das Spiel unter keinen Umständen mehr aufgenommen werden kann, und der SR vorher bereits alle weiteren Möglichkeiten zur Spielfortsetzung ausgeschöpft hat (u.a. sollte den Spielführern der Abbruch angedroht werden und ausreichend Zeit zum Abstellen evtl. Missstände gegeben werden).
Spielbericht Ein Vertreter des Platzvereins hat dem SR vor Spielbeginn den ausgefüllten Spielbericht unaufgefordert zu übergeben. Ein Nachtragen von Spielern ist nur im Liga-Bereich nicht gestattet. Der SR darf jedoch nicht verhindern, dass ein Spieler am Spiel teilnimmt, der nicht auf dem Spielbericht steht. Ein Vermerk wird dann erforderlich. Eingewechselte Auswechselspieler müssen unbedingt angekreuzt werden. Verwarnungen, Feldverweise auf Zeit und Gelb-Rote Karten sind anzukreuzen. Feldverweise und "Besondere Vorkommnisse" sind in jedem Fall einzutragen und zu begründen. Es ist darauf zu achten, dass die Mannschaftsverantwortlichen ihren Namen in Druckschrift auf den Spielbericht eintragen.
Spielzeit / Verlängerungen Siehe separate Auflistung
Sportgruß Nach Ende des Spieles stellen sich die Mannschaften und der SR (mit SRA) in der Mitte auf. Der SR verkündet das Ergebnis und beendet das Spiel mit dem Sportgruß "Hipp-Hipp-Hurra". Ausnahme: Bei drohenden Tumulten nach Spielende.
Trikotwechsel

Als Maßgabe zur Festlegung, welche Mannschaft das Trikot bei gleicher Farbe wechseln muss, dient die Angabe im Anschriftenverzeichnis des HFV. Bei gleichen Trikots muss wechseln:

-> Liga: Gastverein
-> VL- und LL-Mannschaften der Junioren: Gastverein
-> übrige Mannschaften: Heimverein

Ü50/55, 7er Mannschaften Es wird ohne Abseits gespielt.
6 Feldspieler , 1 Torwart, 4 Ersatzspieler mit laufendem Wechsel 
zu Beginn mind. 5 Spieler inkl. Torwart
Spielzeit: 2 * 35 Minuten
Spielfeldaufbau quer oder zwischen den Strafräumen
Tore 2*5 m
Strafraum 16,5 m oder 12m (ins Spielfeld) * 12m (von den Pfosten seitwärts)
 Strafstoß von der 9m Marke
Ungewöhnliche Ereignisse Bei Unsportlichkeiten von außerhalb (z.B. Flaschenwurf, unsportliche Stadiondurchsagen etc.)
Über den Mannschaftsführer bzw. Begleiter im Juniorenbereich für Abhilfe sorgen lassen. (Vermerk im Spielbericht erforderlich)
Bei nicht beeinflussbaren Faktoren (z.B. Dunkelheit, Flutlichtausfall, Gewitter, Ozon):
Ermessenssache des SR, Wartezeit bis maximal ca. 30 Minuten. Wenn Besserung in Sicht, kann ggf. auch etwas länger gewartet werden. (Nachfolgenden Spielplan beachten)
Wartezeiten Nach § 28 Abs. 5 der Spielordnung ist bei nicht rechtzeitiger Anreise einer Mannschaft eine Wartezeit von 15 Minuten festgeschrieben.

Durchführungsbestimmungen Saison 2010/2011 PDF-Format

Durchführungsbestimmungen Saison Änderungen 2010/2011 PDF-Format


DIE DURCHFÜHRUNGSBESTIMMUNGEN ZUR SERIE 2006 / 2007 GIBT ES NUR NOCH ALS DOWNLOAD

D-Jugend

11-Feld

Großfeld mit Abseits. Rückpassregel gilt.
Tore 5*2m werden auf den Torraum gestellt. (Spielfeld ist also 11 Meter kürzer)
16,5m Strafraum. 9m Strafstoß. Es bleibt der Originalstrafraum 33 m + 7,32 m.

7-Feld

Halbes Großfeld mit Abseits. Rückpassregel gilt
Tore 5*2m oder 3*2m. 12m Strafraum. 9m Strafstoß


E-Jugend

7-Feld

Ohne Abseits. Rückpassregel gilt. Lange Ecken.
Tore 5*2m oder 3*2m. 12m Strafraum. 9m Strafstoß.

Der Abstoß darf von einem beliebigen Punkt aus dem Strafraum heraus bzw. von der Linie ausgeführt werden.
Die 6 Sekunden Regelung entfällt.


F-G ( alter Jahrgang ) Jugend

7-Feld

Spielfeld 35*55m ohne Abseits. Rückpassregel gilt nicht. Lange Ecken
Tore 5*2m oder 3*2m. 9m Strafraum. 9m Strafstoß.

Der Abstoß darf von einem beliebigen Punkt aus dem Strafraum heraus bzw. von der Linie ausgeführt werden.
Die 6 Sekunden Regelung entfällt. Der Ball darf von der 9m Strafraumlinie dem Torwart zum Abschlag zugespielt werden.

Kunstrasen Eintracht Norderstedt: Das halbe Großfeld wird auf der einen Seite verkürzt. Das eine Tor rückt um 3m vor.

Die Seitenlinie rückt um ca. 6m ein.


Junge G-Jugend

Ab Saison 2005/2006 spielt die junge G-Jugend auf einer Fläche von ca. 20*25m.
Sie spielen auf Hütchentore oder Stangen.
Es spielen nur noch 4 gegen 4.
Spielbeginn mindestens 3 Spieler. 
2 Auswechselspieler sind zugelassen.
Es wird ohne Torwart gespielt
Es wird ohne Schiedsrichter gespielt.
Es gibt nur noch Spielnachmittage.
Die Tore sind nur noch 2m breit.